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Geschichte Sydneys

Die Anfänge

Die Region rund um Sydney wurde ca. 30.000 Jahre lang von australischen Eingeborenen besiedelt als 1788 die ersten Flotten einliefen. Damals sprachen die 4000 - 8000 Ureinwohner in drei verschiedenen Sprachen, die jeweils ihre Dialekte hatten. Jede Sippe hatte ihr Gebiet, welches von den natürlichen Ressourcenvorkommen geprägt war. Die Verstädterung hat dazu geführt, dass die meisten Hinweise auf die damaligen Siedlungen zerstört wurden, nur einige wenige Steingravierungen sind noch vorhanden.

Die Europäer

Europäisches Interesse entstand nach der Entdeckung des Botany Bay von Lieutenant James Cook im Jahre 1770. Durch britische Regierung wurde Australien bald zu einer Sträflingskolonie. Die erste wurde 1788 von Arthur Phillip in Sydney Cove am Port Jackson gegründet. 1789 wurde die Stadt von einer Krankheit (vermutlich Pocken) befallen, welche die einheimische Bevölkerung dezimierte. Es gab heftigen Widerstand gegen britische Niederlassungen, hauptsächlich von dem Krieger Pemulwuy in der Gegend um Botany Bay angeführt. 1820 gab es nur noch einige hundert Ureinwohner und Governor Macquarie hatte begonnen, die wenigen Überbliebenen "zu zivilisieren, zum Christentum zu konvertieren und zu erziehen".

Westliche Entwicklungen

Während Macquaries Amtszeit als Governor of New South Wales wurde Sydney den westlichen Standards entsprechend weiterentwickelt. Strassen, Brücken, Anlegeplätze und öffentliche Gebäude wurden von Sträflingen gebaut und im Jahre 1822 hatte die Stadt Banken, Märkte, gut ausgebaute Verkehrswege und eine organisierte Gendarmerie. Die Jahre zwischen 1830 und 1840 waren von städtischen Entwicklungen geprägt und die ersten Vororte entstanden, um die wachsende Bevölkerung aufzufangen. Die ersten Einwanderer aus England und Irland wurden vor allem von dem Goldrausch 1851 angezogen und noch heute ist Australien eines der beliebtesten Auswanderungsziele. Ende des 19. Jhts. trat die Industrialisierung ein, die Dampflokomotiven und Stadtbahnen nach Sydney brachte. Anfang des 20. Jhts. hatte die Stadt, dank des ökonomischen Booms der Industrialisierung, eine Bevölkerung von mehr als einer Million. Leider traf auch die große Wirtschaftskrise die Stadt, die aber den Bau der Sydney Harbour Bridge 1932 nicht aufhalten konnte.

Die Immigranten des 20. Jahrhunderts

Während des 20. Jhts. nahm die Bevölkerung Sydneys weiter zu; viele Einwanderer kamen aus den europäischen und später aus den asiatischen Ländern, um hier ein neues Leben zu beginnen. Dies führte zu einer sehr kosmopolitischen Atmosphäre, die heute so viele Touristen anzieht. An einem Zeitpunkt waren 45% aller Bewohner der Stadt entweder Einwanderer oder Kinder von ihnen. Der Hauptanteil kam aus England und Irland, aber auch viele Italiener, Griechen, Juden, Südafrikaner, Südasiaten, Türken, Ostasiaten, Südamerikaner und Osteuropäer ließen sich hier nieder.

Sydney war Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2000. Im Jahr 2008 wird hier der XXIII. Weltjugendtag stattfinden.

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